LivePhotos mit WhatsApp verschicken

Seit iOS 9 kann das iPhone LivePhotos aufnehmen. Über iMessages kann man diese auch als solche mit Ton versenden. Doch kann man auch an WhatsApp-Kontakte oder Gruppen Bewegtbilder schicken?

Bis vor kurzem wusste ich auch gar nicht ob und wie das geht, bis ich ein wenig recherchierte.

Ja! Über einen Umweg kann man LivePhotos auch über WhatsApp als bewegte Bilder verschicken. Allerdings nur als GIF – das bedeutet dann eben ohne Ton.

So verschickst du LivePhotos mit WhatsApp

Du startest ganz normal, als würdest du ein Foto verschicken wollen. Unten links auf das Plus tippen, die Foto-Mediathek währen und das gewünschte Bild suchen.

Auf dieses tippst du dann aber nicht drauf, sondern machst vorsichtig einen 3D-Touch auf das Foto. Wenn über dem Foto der kleine Pfeil nach oben erscheint wischt du das Foto nach oben.

LivePhotos mit WhatsApp verschicken
So verschickt man LivePhotos mit WhatsApp

Dort kannst du nun wählen ob du das Foto als statisches Foto oder als animiertes Gif versenden möchtest.

Ähnlich als würdest du ein Video mit WhatsApp verschicken wollen, kannst du dieses dann sogar auch noch etwas schneiden.

Schon hast du, zumindest mehr oder weniger, dein LivePhoto in WhatsApp verschickt!

Authy – die Google Authenticator Alternative

Auf der Suche nach einer Backup-Möglichkeit für den Google Authenticator bin ich auf Authy gestoßen. Eigentlich wollte nur mein iPhone neu aufsetzen und danach ohne viel gefrickel mit dem Google Authenticator diesen aus einem Backup wiederherstellen. Dieses Problem hatte ich nämlich schonmal nachdem Apple mein Gerät getauscht hatte – der Authenticator wurde wiederhergestellt – die Keys darin jedoch nicht. Da blieb es mir dann nicht erspart und ich musste mich durch diverse Kundenhotlines quälen um die 2FA entfernen zu lassen um meine Accounts wieder nutzen zu können.

Bei meiner Recherche stieß ich dann in Kommentaren auf Authy und las, dass es sich auf mehreren Geräten gleichzeitig verwenden lässt. Dies klang schonmal nicht verkehrt.
Noch ein bisschen weiter über die Kompatibilität gelesen: Funktioniert mit allen Diensten die auch die Google 2FA Lösung unterstützen. Mehr darüber gibt es im Artikel Authy vs. Google Authenticator

2FA auf mehreren Geräten mit Authy

Der größte Vorteil (und für einige sicher auch gleichzeitig der größte Nachteil) ist die Multi-Device-Fähigkeit. Dazu müssen dann die Daten eben in der Cloud gespeichert werden.
Dadurch aber man kann es nicht nur z.b. auf einem iPhone nutzen, sondern auch noch auf auf weiteren Smartphones oder Tablets (iOS oder Android), auf Windows und macOS. Sogar ein Addon für den Chrome gibt es. So erspart man sich zum Beispiel das hin und hergewechsel zwischen Apps wenn man auf dem Handy einen 2FA-Code braucht, weil man ihn sich einfach auf dem Tablet oder Desktop holen kann.
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Nagios Monitoring auf dem Mac mit NagBar und Alternativen

Nagios wird sicher von vielen Personen/Unternehmen für das Monitoring von Servern und Diensten auf eben diesen verwendet. Doch wie behält man das Monitoring im Blick?

Bisher pushte ich mir die Nagios-Mails mit Boxcar auf mein iPhone. Allerdings wird/wurde Boxcar eingestellt, da es angeblich mit iOS 10 inkompatibel ist (wobei es bei mir aktuell sogar mit der 10.3 Beta noch funktioniert). Man darf gespannt sein, wie lange das denn hier noch funktioniert. Hier werde ich mir früher oder später auch noch eine Alternative suchen müssen, um auch unterwegs immer die Server im Blick zu haben.

Nagios auf dem Mac im Blick behalten

Um nun auch auf dem Mac einen schnellen Überblick zu haben, machte ich mich auf die Suche nach einem Tool welches mir mitteilt was so los ist. Gestoßen bin ich dann auf NagBar. NagBar ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Programm welches in der Menubar Platz nimmt.
Nagbar bietet Unterstützung für Nagios, Icinga und Thurk.

Nagios Monitoring Tool Nagbar Preferences

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SIP/VOIP-Telefonie auf dem Mac – so geht’s!

VoIP-Telefonie auf dem Mac war vor dem Verlust des Blogs einer der besten Artikel hier. Deswegen gibt es diesen nun auch in einer Neuauflage.

Ausgangslage: Ich habe einen VOIP-Anschluss bei der Telekom und möchte diesen nun auch nutzen um am Mac zu telefonieren.
Nun brauchen wir einen VOIP-Client. Davon gibt es reichlich, am besten hatte mir Telefon (oder auch Telephone) gefallen. Ist ein recht kleines simples Tool.
Diese gibt es Mac App Store kostenlos zum Download.

Die Informationen zur Konfiguration erhält man bei der Telekom, allerdings muss man dann auch wissen was man wo in Telefon einträgt.

Nach der Installation der App können wir auch schon direkt mit der Einrichtung beginnen. Zuerst müssen wir einen neuen Account anlegen. Der Name des Accounts spielt keine wichtige Rolle für die VoIP-Telefonie, sondern dient uns einfach nur zur Identifizierung des Accounts.

VoIP-Telefonie auf dem Mac einrichten

VoIP-Telefonie auf Mac einrichten
Beim Vollständigen Namen geben wir unsere Rufnummer an, bei Domain tel.t-online.de. Bei Nutzername geben wir unsere Telekom-Mail-Adresse und bei Passwort das dazugehörige Passwort an. Natürlich muss dieser Mail-Account auch zu dem Kundenkonto gehören auf welches die VoIP-Nummern laufen.
Die komplette Anleitung lesen

macOS Sierra und SSH mit Key-File geht nicht mehr

Na toll, gester Abend aktualisierte ich mein MacBook auf da neue macOS Sierra und hatte nun ein SSH-Problem. Eigentlich klappte alles ziemlich prima. Skype spackte erst ein bisschen rum, was sich dann aber mit einer CleanMyMac-Bereinigung beheben lies. Was auch immer…

Passworteingabe statt Keyfile!?

Alle Server mit denen ich mich so regelmäßig mal verbinde habe ich in meiner ~/.ssh/config hinterlegt, um dann einfach nur über “ssh servername” eine Verbindung herstellen kann und ich mich um den Rest nicht mehr kümmern muss.
Nun wollte ich das eben tun und es funktionierte einfach nicht mehr. Es sollte zwar noch zum richtigen Server verbunden werden, allerdings hätte ich dann ein Passwort eingeben müssen. Da ich nicht von sämtlichen Servern die Passwörter ständig eintippen will und das ja auch nicht der Sinn von Keyfiles ist, einfach nicht zu funktionieren, googelte ich.

Fehlersuche

Was kann das nur sein? Die ersten Artikel die ich fand bezogen sich auf irgendwelche Beta-Probleme oder die Keychain. Das war ja nicht mein Problem. Dann stand dort irgendwo etwas vom SSH-Verbose-Modus, also mal versucht daraus schlauer zu werden.
ssh -v ExampleServer
Ziemlich am Ende stand dann etwas von
id_dsa - not in PubkeyAcceptedKeyTypes
AHA! Mein dsa-Key passt ihm also nicht. Jetzt war des Rätsels Lösung also nicht mehr weit.

OpenSSH 7

Mit macOS Sierra liefert Apple nun OpenSSH 7 aus. Und in OpenSSH 7 ist per default der Support von dsa-Key deaktiviert. Das kann man zwar wieder aktivieren, in dem man in der ~/.ssh/config für die jeweiligen Verbindungen
PubkeyAcceptedKeyTypes=+ssh-dss hinterlegt, muss man aber erstmal herausfinden.

Mein SSH-Key funktioniert wieder

dsa-Keys für die jeweiligen Verbindungen wieder angeschaltet, die Kiste einmal neu gestartet und schon funktioniert es wieder. Toll! Jetzt kann ich wieder weiterarbeiten.
Noch eine kleine Ergänzung zum Schluss: Es wird empfohlen das ganze auf rsa-Keys umzustellen. Aber als “Hotfix” kann man das ganze auf jeden Fall erstmal so machen und dann demnächst (aber auch wirklich 😉) umzustellen.